Wie du Tag für Tag ausgeschlafen aufwachst, und stabil in den Tag startest.

Mein Tag startet jeden Morgen um 7:00 Uhr mit einer Routine, welche meinen Körper und Geist aufweckt.

Ich werde sanft von meinem Tageslichtwecker geweckt, stehe auf, öffne die Fenster, trinke ein Glas Wasser und benutze die Toilette. Dann mache ich den Wasserkocher an und während das Wasser anfängt zu kochen, begebe ich mich zum eigentlichen Startpunkt meiner Routine:

Meiner Gymnastikmatte in meinen Arbeitszimmer. Daneben liegt eine Blackroll, einige verschiedene Gummibänder und ein Balancepad. So schön so gut, Luis, doch was machst du jetzt und vorallem wieso?

Ich starte mit einfachen Fußgelenksübungen. Unsere Füße vernachlässigen wir viel zu häufig, obwohl sie uns ein Leben lang durch die Welt tragen und daher extrem wichtig sind.

Nach meinen Verletzungen im Fuß, lege ich nun eine speziellen Wert darauf und starte mit folgenden Übungen:

Zunächst lege ich mich auf den Rücken und übe mit einem leichten Gummiband Widerstand aus drei verschiedenen Winkeln auf meinen Fuß aus und rotiere den Fuß gegen den Widerstand bis zum Ende der Beweglichkeitsgrenze. Die Übung trainiert die allgemeinen Fußmuskeln und die Fußgelenksmobilität und eignet sich daher als guter Einstieg.

Die zweite Übung für die Füße mache ich auf dem Balancepad und auf dem TOGU Jumper. Einbeinig stelle ich mich drauf und balanciere mich erstmal aus. Sobald ich komplett ausbalanciert bin, Kreise ich kontrolliert in verschiede Richtungen und stelle mich einige Male auf die Zehenspitzen. Ich aktiviere damit den Gleichgewichtssinn und wende somit die leichten Kraft und Mobilitäts-Übung von vorher, sofort an.

Weiter geht es mit einem kurzen Unterarmstütz von 30 Sekunden. Dieser so genannte „Plank“ spannt die komplette geradlinig verlaufende Rumpfmuskulatur an und aktiviert daher eine gewisse Spannung im Körper. (Ich bin mir nicht sicher ob man das so sagen darf, aber es ist zur Vorstellung einfacher)

Danach geht es weiter mit  einem 15 sekündigen Seitstütz auf jeder Seite. Die seitlichen Rumpfmuskeln werden aktiviert und nur durch eine Minute, leichter Rumpfstabilisation am Morgen legt man eine gute, stabile Grundlage für den Tag.

Ich mache danach noch 10 Liegestütz und 30 Sit-ups (10 gerade, 10 Seitlich zu jeder Seite), um auch meinen Oberkörper in Schwung zu kriegen.

Meine Aktive Körperaktivierung beende ich mit 5 tiefen Kniebeugen auf dem Balancepad und 15 Hamstringcurls auf dem TOGU Jumper. Die Hamstringcurls trainieren meine Oberschenkelrückseite und gleichen somit meine im Verhältnis zu starken Oberschenkelvorderseitenmuskulatur aus (was ein Wort. Nächstes mal sage ich einfach „Quads“).

Diese Disbalance hat mir in der Vergangenheit einige Patellaspitzenprobleme bereitet, aber durch die Übungen habe ich keine Probleme mehr damit.

Zum Abschluss meiner aktiven Aktivierung nehme ich mir noch 5 Minuten Zeit mich zu dehnen und die wichtigsten stellen auszurollen.

Der erste und körperliche Teil meiner Routine ist somit nach 10-12 Minuten beendet.
Durch die leichte körperliche Arbeit kommt der Kreislauf in Schwung und durchblutet logischerweise auch das Gehirn.
Trotzdem widme ich mich im zweite Teil meiner Morgenroutine besonders dem Geist.

Mehr dazu findet ihr im nächsten Blog! :)

Euer Luis